Hypnosecoaching, Hypnosetherapie

Hypnose ist ein besonderer aber natürlicher Bewusstseinszustand. Während man im normalen Bewusstseinszustand immer verschiedene Reize gleichzeitig wahrnimmt, ist in der Trance die gesamte Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache gerichtet, so dass man die restliche Umgebung mehr oder weniger aus dem Auge verliert.

Etwas „wie eine Trance“ ist also ein ganz alltäglicher Zustand, den man z.B. beim Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten Arbeit erleben kann. Bei der medizinischen, psychotherapeutischen Anwendung, Hypnosetherapie oder beim Coaching wird diese Fähigkeit zur „Alltagstrance“ so stark und gezielt gefördert, dass sie zur Lösung körperlicher und/oder seelischer Probleme eingesetzt werden kann.

In eine Trance zu gehen und wieder aus ihr herauszukommen ist ein vollkommen freiwilliger Vorgang, bei dem Ihr Wille, etwas zu tun oder nicht zu tun, in keiner Weise eingeschränkt werden kann, so wie Sie ja auch aus freiem Willen joggen gehen und damit wieder aufhören.

Wenn man sich weit genug in einen Trancezustand hineinbegibt, entwickelt sich eine Art Automatismus, der einen einerseits Dinge ohne besondere Anstrengung richtig machen lässt, und anderseits Ihnen dabei hilft, in sich selbst neue Fähigkeiten zu entdecken und auszuprobieren.

Auch das sind im Grunde ganz alltägliche Erfahrungen, wie wenn z.B. beim Joggen irgendwann die Beine von ganz alleine laufen und man in einen Zustand gerät, in dem persönliche Grenzen verschoben werden können, von denen man bisher dachte, sie seien unveränderlich.

 

Hypnose ist ein effektiver Weg, um Änderungen zu bewirken und die Zügel des Lebens wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Während einer Hypnosesitzung führt Sie unser Hypnosecoach in einen tranceähnlichen Zustand, um Ihrem Unbewussten Suggestionen zu vermitteln. Hypnose ist ein direkter Zugang zum Unterbewusstsein, mit dem wir Veränderungen erfolgreich auf einer tieferen Ebene integrieren. Hypnose hilft bei der Befreiung von alten Mustern, hin zu einem selbstbestimmten Leben.

 

Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (auch: Proband, in der Hypnotherapie Patient oder Klient) die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, wobei dies als Auto- oder Selbsthypnose bezeichnet wird; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose.

 

Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste wirken sollen.

 

Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.